Über uns

Willkommen im Zauberschloss

Die Kinderkrippe Zauberschloss GmbH bietet Kindern ab dem 3. Lebensmonat bis zum Eintritt in den Kindergarten ein soziales Erfahrungsumfeld. In einer konstanten Gruppe von maximal elf Kindern, lernen sie ihren Platz zu finden, einander zu helfen, Rücksicht auf andere zu nehmen, Freundschaften zu schliessen, miteinander zu streiten und sich zu versöhnen. So können Kinder ihre sozialen Fähigkeiten entwickeln.
Die soziale Integration aller Kinder in die Gruppe wird bewusst gefördert.

An Festen und Elternabenden bietet sich den Familien der Kinder zudem die Gelegenheit sich näher kennenzulernen.

Nebst unserem pädagogischen Konzept arbeiten wir auch nach dem dualen Bildungskonzept "elmar". Dieses breit gefächerte Konzept unterstützt die Kinder einerseits während den Gruppenangeboten, die wir täglich zum aktuellen Bildungsprojekt anbieten. Andererseits begleiten wir jedes Kind individuell in seiner Entwicklung, machen ihm herausfordernde Angebote und unterstützen seine Lernprozesse. "elmar" steht für elementar und bezeichnet ein Bildungskonzept, welches für den Elementarbereich (Kinder bis ca. 6 Jahre) konzipiert wurde und elementare Bildungsbereiche anregt und unterstützt. "elmar" wurde von erfahrenen Krippenleiterinnen für unsere Schweizer Kindertagesstätten entwickelt. Wenn Sie sich für dieses Bildungskonzept interessieren, dann finden Sie weitere Informationen auf www.bildungskonzept-elmar.ch

Auszug aus dem pädagogisches Konzept

Das Kind ist von Geburt an ein kompetentes Wesen mit einer eigenständigen Persönlichkeit. Wir betrachten jedes Kind als Individuum.

Wir unterstützen die Kinder in ihrer Selbständigkeit. „Wir helfen dem Kind es selbst zu tun.“ (Maria Montessori)

Wir beobachten stets die verschiedenen Entwicklungsschritte der Kinder. Dies ermöglicht uns zu sehen wo das Kind steht und welche Fördermassnahmen eingeleitet werden dürfen und müssen. Es ist uns wichtig, dass die Kinder weder unter- noch überfordert werden.

Das Wohlbefinden der Kinder ist uns wichtig und steht stets im Vordergrund.

Es ist uns wichtig, dass jedes Kind in der Kindertagesstätte eine Bezugsperson hat. Wir wissen um die Wichtigkeit des Zusammenhangs zwischen Bindung und Erziehung.

Wir bieten den Kindern Schutz und einen vertrauens- und respektvollen Umgang, damit sie sich körperlich, seelisch und emotional gut entwickeln können.

Wir bieten den Kindern Raum um ihre Gefühle und Emotionen frei auszuleben. Wir nehmen ihre Gefühle ernst.

Wir schenken dem Kind Lob und Aufmerksamkeit und bekräftigen somit positive Verhaltensweisen.

Wir pflegen einen respektvollen Umgang miteinander.

Wir pflegen einen sorgfältigen Umgang mit unseren Materialien und  Spielsachen (Wertschätzung).

Wir sind uns unserer Vorbildfunktion bewusst und leben diese gezielt vor.

Wir schaffen positive Erfahrungen, denn wir sind uns bewusst, dass dies ein Grundvertrauen vermittelt worauf wir spätere Lernschritte aufbauen können.

 

Säuglingskonzept

Struktur

  • Raumstruktur
  • Tagesstruktur
  • Personalstruktur

Befriedigung der Grundbedürfnisse

  • Nahrung
  • Sicherheit
  • Ruhe, Schlafsituation
  • Pflege, Hygiene (Wickeln, Körperpflege)

Pädagogik

  • Eingewöhnung und Bezugsperson
  • Spielsituation

Entwicklung

  • Entwicklung allgemein
  • Grobmotorische Entwicklung
  • Feinmotorische Entwicklung
  • Physische Entwicklung
  • Autonomieentwicklung
  • Sprachentwicklung
  • Soziale Entwicklung
  • Raumstruktur
    • Pädagogischer Leitsatz
    • Umsetzung in der KiTa
    • Die Erzieherinnen wissen um die Gefahr der raschen Überstimulation bei Säuglingen
    • Die Säuglinge und Kleinstkinder erhalten im hinteren Raum einen Platz an dem sie ungestört sein können.
    • Die Erzieherinnen richten die KiTa so ein, dass die Säuglinge einen Platz der Ruhe und des Rückzugs haben.
    • Der Platz wird liebevoll, jedoch nicht übermässig dekoriert.
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der Übersicht in den Räumen
    • Die Erzieherinnen achten auf eine übersichtliche Raumgestaltung.
    • Die Erzieherinnen können besser darauf achten, dass Interaktionen zwischen Kleinkinder bzw. Kleinstkinder und Säuglingen nur unter Aufsicht einer Erzieherin stattfinden.
    • Die Erzieherinnen achten darauf, dass sie in ständigem Sicht- und Hörkontakt zu den Kindern stehen.
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit verschiedener, abgetrennter Spielräume
    • Die Erzieherinnen richten die Räume nach Altersgruppen differenziert ein (Säuglingsplatz für Spiel und Bewegung im hinteren Zimmer, Spielfläche für die Kleinkinder für Spiel und Bewegung)
    • Beim Einrichten der Räume achten sie darauf, dass den Kindern möglichst wenig Spielraum verloren geht.
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der optimalen Raumgestaltung, damit die Säuglinge und Kleinstkinder selbständig agieren können.
    • Die Spielmaterialien sind auf gut erreichbarer Höhe für die Säuglinge und Kleinstkinder
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der Bewegungsfreiheit
    • Die Säuglinge und Kleinstkinder erhalten genügend Raum und Platz, damit sie sich selbständig und frei bewegen können. Sie werden in ihrem Bewegungstrieb und Neugierigem verhalten möglichst wenig eingeschränkt.
    • Die Kinder erhalten anregende Bewegungsmöglichkeiten wie Laufwagen oder Regale, an denen sie klettern bzw. sich aufziehen können.
    • Die Erzieherinnen achten darauf, dass die Räume die altersgemässe Entwicklungsschritte der Kinder unterstützen
  • Tagesstruktur
    • Pädagogischer Leitsatz
    • Umsetzung in der KiTa
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit eines regelmässigen Tagesablaufs
    • Die Erzieherinnen planen Rituale ein und führen diese durch.
    • Die Säuglinge und Kleinstkinder sollen die Möglichkeit haben sich an Ritualen mit der Gesamtgruppe zu beteiligen.
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der Flexibilität im Tagesablauf
    • Da die Säuglinge einen individuell ihren Bedürfnissen angepassten Schlaf-und Essrhythmus haben, muss der Tagesablauf flexibel geplant werden.
  • Personalstruktur
    • Pädagogischer Leitsatz
    • Umsetzung in der KiTa
    • Die Krippenleiterin weiss um die Wichtigkeit des kompetent geschulten Personals
    • Die Krippenleiterin achtet darauf, dass sich das Personal stetig weiterbildet im Bereich der Säuglingspflege und Umgang mit Kleinstkindern.
    • Die Krippenleiterin und Gruppenleiterin achtet darauf, dass das Personal (vorallem unausgebildete) intern geschult und sensibilisiert werden im Bereich der Säuglings- und Kleinstkindbetreuung.
    • Die Krippenleiterin weiss um die Wichtigkeit, dass genügend Personal anwesend ist
    • Die Krippenleiterin achtet bei der Planung der Arbeitsstunden darauf, dass genügend Personal anwesend ist.
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der Bezugsperson der Säuglinge und Kleinstkinder
    • Die Bezugsperson ist verantwortlich für die Pflege und Obhut der Säuglinge und Kleinstkinder.
    • Die Erzieherinnen achten darauf, dass die Bezugsperson konstant bleibt.
    • Die Erzieherinnen achten darauf, dass nach Möglichkeit kein grosser Personalwechsel während des Tages stattfinden
    • Die Struktur der Räume sorgt auch für Wohlbefinden für das Personal
    • Das Personal erhält bei Bedarf geeignete Utensilien, die ihnen die Arbeit mit den Säuglingen und Kleinstkinder erleichtert (Z.B. Kinderwagen, Tragetuch, Stillkissen für Schoppen geben,etc.)
  • Nahrung
    • Pädagogischer Leitsatz
    • Umsetzung in der KiTa
    • Das Personal weiss um die Wichtigkeit der richtigen Säuglingsernährung
    • Das Personal wird intern unterrichtet zum Thema Säuglingsernährung.
    • Das Personal bildet sich selbständig weiter mit Fachliteratur.
    • Die Lernenden lernen die wichtigsten Grundsätze zum Thema Säuglingsnahrung.
    • Die Säuglingsnahrung wird täglich frisch zubereitet.
    • Die Säuglingsnahrung (Brei) wird aus frischen Zutaten hergestellt.
    • Die Erzieherinnen wissen, dass sie stets den Überblick behalten müssen, über die Menge, die der Säugling während des Tages zu sich genommen hat. Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit mit den Eltern im stetigen Austausch zu sein
    • Die Erzieherinnen führen ein Essprotokoll für die Säuglinge und Kleinstkinder welches aufzeigt, welches Kind wie viel gegessen hat.
    • Bei der Übergabe wird den Eltern genau Bericht erstattet über das Essverhalten des Kindes während des Tages
    • Die Nahrungsaufnahme ist für die Säuglinge und Kleinstkinder ein positives und spielerisches Erlebnis
    • Die Säuglinge und Kleinstkinder nehmen Brei-Nahrung zusammen mit den anderen Kindern am Esstisch ein. Dabei werden sie von ihrer Bezugsperson begleitet was ihnen Sicherheit vermittelt.
    • Die Säuglinge und Kleinstkinder sind ein Bestandteil der Kindergruppe und werden deshalb (nach Bedürfnis des Kindes) mit der restlichen Kindergruppe die Mahlzeiten zu sich nehmen oder beim Essen dabei sein, damit sie von Anfang an in die Kindergruppe integriert sind.
    • Die Kinder bekommen Hilfestellung beim Essen, dürfen jedoch auch selber ausprobieren und experimentieren mit den diversen Möglichkeiten der Nahrungsaufnahme (essen mit den Händen, essen mit dem Löffel)
    • Säuglinge nehmen ihre Nahrung (Schoppen) an einem ruhigen Platz im hinteren Zimmer ein. Sie werden von ihrer Bezugsperson begleitet.
    • Wir begegnen den Kindern mit Geduld
    • Jedes Kind soll genügend Zeit haben zum Essen und zum Experimentieren mit dem Essen. Jedes Kind soll sein eigenes Tempo haben dürfen.
    • Wir sehen die spielerische Nahrungsaufnahme der Säuglinge und Kleinstkinder nicht als Unordnung an sondern als wichtigen Lernprozess der Kinder.
    • Wir passen uns dem Entwicklungs-Tempo der Säuglinge und Kleinstkinder an
    • Wir wissen, dass sich jedes Kind individuell entwickelt.
    • Wir passen den Tagesablauf dem Essrhythmus der Säuglinde und Kleinstkinder an. Sie bekommen Schoppen und Brei dann, wenn sie danach verlangen.
    • Es wird auf die Bedürfnisse der Säuglinge und Kleinstkinder eingegangen. Keines der Kinder wird gezwungen noch mehr Nahrung aufzunehmen, wenn es bereits fertig ist.
    • Das Team wird sensibilisiert auf die Körpersprache der Säuglinge und Kleinstkinder
    • Die Erzieherinnen wissen, dass es keinen gleichwertigen Ersatz für Muttermilch gibt
    • Die Mütter haben die Möglichkeit, Muttermilch mitzubringen.
    • Die Mütter können zum Stillen vorbeikommen
    • Die Erzieherinnen wissen, dass Muttermilch dem Nährstoff -und Energiebedarf des Säuglings angepasst ist und sie zahlreiche Abwehrstoffe enthält.
    • Wir unterstützen die Mütter, wenn sie stillen möchten indem wir ihnen die Zeit geben in der Übergangssituation, indem sie während dem Alltag vorbei kommen können um zu stillen, oder um abzupumpen und die Milch mitzubringen.
  • Sicherheit
    • Pädagogischer Leitsatz
    • Umsetzung in der KiTa
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der Bezugsperson des Säuglings im Alltag
    • Die Bezugsperson des Säuglings gibt dem Kind Sicherheit und Geborgenheit. Sie sollte stets anwesend sein.
    • Die Bezugsperson achtet auf das Nähe-Distanz-Gefühl der Kinder.
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit, der steten Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen in der KiTa.
    • Durch Beobachtung der Kinder, Säuglingen und Kleinstkinder findet unter anderem die Überprüfung der Sicherheit statt. Den Erzieherinnen wird z.B. aufgezeigt, welche Regale nicht gut befestigt sind, wo sich ein Säugling der Kopf stossen kann, etc.
    • Gefahren werden beseitigt( zb. Steckdosen abdecken , keine herabstürzenden Gegenstände herumliegen lassen, keine spitzen oder scharfkantigen Gegenstände herumliegen lassen.
    • Die Krippenleiterin weiss um die Wichtigkeit ihres Personals und dass es möglichst zahlreich präsent ist.
    • Die Betreuung der Säuglinge und Kleinstkinder ist sehr arbeitsintensiv. Die Krippenleiterin ist verantwortlich, dass genügend Personal anwesend ist, das die Säuglinge und Kleinstkinder kompetent betreut. Die Krippenleiterin weiss, dass eine hohe Mitarbeiteranzahl die Sicherheit und Qualität im Alltag mit den Säuglingen erhöht.
    • Die Erzieherinnen wissen, dass die Säuglinge und Kleinstkinder die Möglichkeit haben sollten, zu explorieren, ihre Umgebung gefahrlos zu erkunden. Es ist die Aufgabe der Erzieherinnen, die Umgebung so zu gestalten, dass dies möglich ist.
    • Das Personal weiss um die Wichtigkeit des richtigen Handelns in Notfällen
    • Jede Person soll Ruhe bewahren und weiss, was im Notfall zu tun ist. (siehe Notfallplan)
    • Die Notfallnummern sind in der Krippe für alle gut ersichtlich angebracht.
    • Die Kompetenzen bei Notfällen sind klar geregelt.
    • In Notfällen werden die Eltern sofort benachrichtigt.
  • Ruhe- Schlafsituation
    • Pädagogischer Leitsatz
    • Umsetzung in der KiTa
    • Die Erzieherinnen wissen, dass jeder Säugling seinen eigenen Schlafrhythmus hat.
    • Der Tagesablauf der KiTa wird dem Schlaf-und Essrhythmus der Säuglinge und Kleinstkinder weitgehend angepasst.
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit, stetig mit den Eltern in Kontakt zu treten, um Schlafgewohnheiten zu besprechen
    • Die Bezugsperson spricht regelmässig mit den Eltern über die Schlafgewohnheiten des Kindes.
    • Die Erzieherinnen führen ein Schlafprotokoll der Säuglinge und Kleinstkinder, um am Abend den Eltern Bericht erstatten zu können.
    • Die Erzieherinnen beobachten und dokumentieren den Schlafrhythmus des Säuglings.
    • Es wird als wichtig erachtet, dass die Kinder einen Nuggi oder ein Nuscheli haben. Solche Objekte geben den Säuglingen Sicherheit.
    • Das Personal weiss um die Wichtigkeit der Bezugsperson der Säuglinge und Kleinstkinder in der Schlafsituation
    • Die Bezugsperson des Säuglings oder des Kleinstkindes ist grundsätzlich für das Zu- Bett - Bringen verantwortlich, da sie die Schlafgewohnheiten am besten kennt und dies dem Kind Sicherheit und Geborgenheit vermittelt.
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit des geeigneten Schlafplatzes.
    • Für Säuglinge wird ein geeigneter Schlafplatz geschaffen im hinteren Teil der Krippe. Dort haben sie Ruhe vom hektischen Krippenalltag.
    • Es kann auch vorkommen, dass die Säuglinge während einem Spaziergang mit den anderen Kindern, draussen im Kinderwagen schlafen.
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit von Ritualen in der Schlafsituation
    • Die Bezugsperson erarbeitet ein Ritual wie sie den Säugling oder das Kleinstkind ins Bett bringen möchte. Dies gibt den Kindern Sicherheit und Geborgenheit
    • Die Erzieherinnen wissen in welcher Position ein Säugling schlafen sollte und welche Gefahren es beim Schlafen gibt.
    • Der Säugling liegt auf dem Rücken (sofern er sich noch nicht drehen kann). Es werden keine Decken bei Säuglingen benutzt (Erstickungsgefahr) nur Schlafsäcke.
  • Körperpflege, Hygiene
    • Pädagogischer Leitsatz
    • Umsetzung in der KiTa
    • Körperpflege
    • Das Personal kennt seine Vorbildrolle und vertritt diese nach aussen
    • Die Kinder können nach Bedarf gebadet werden in einer Baby-Badewanne.
    • Das Personal hat stets ein sauberes Auftreten. Die Kleider sollten stets sauber sein und keine übermässigen Düfte aufweisen.
    • Das Personal ist stets anständig gekleidet. Anstössige Körperstellen müssen bedeckt sein.
    • Falls nötig oder für eine Lernsituation einer lernenden Person, können die Säuglinge unter Aufsicht und Anleitung einer ausgebildeten Person gebadet werden,
    • Wickeln
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der richtigen Körperpflege.
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der Bezugsperson bei der Körperpflege.
    • Das Personal achtet darauf, dass der Wickelbereich stets sauber gehalten wird.
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der Kommunikation während dem Wickeln
    • Die Eltern sind verantwortlich, genügend Windeln
    • mitzubrigen
    • Die Säuglinge und Kleinstkinder werden regelmässig gewickelt und gewaschen.
    • Die Erzieherinnen achten zum Eigenschutz darauf, dass noch eine zweite Erzieherin anwesend ist (Kontrolle haben über Übergriffe).
    • Das Personal achtet darauf, dass die Säuglinge und Kleinstkinder möglichst von ihrer Bezugsperson gewickelt werden.
    • Der Wickelbereich wird regelmässig sauber gemacht und desinfiziert (nach jedem Kind).
    • Aus hygienischen Gründen wickeln die Erzieherinnen mit Feuchttüchern. Wenn es jedoch von den Eltern erwünscht ist, kann dies auch individuell angepasst werden.
    • Jedes Kind hat sein eigenes Wickeltuch, das auf die Wickelablage gelegt wird.
    • Die Erzieherin bleibt während dem Wickeln in stetigem Kontakt mit dem Säugling oder Kleinstkind. Sie benennt und begründet, was sie gerade macht.
    • Bei der Eingewöhnung der Säuglinge und Kleinstkinder wird kommuniziert, dass die Windeln selber mitgebracht werden müssen und dass die Eltern dabei Mitverantwortung tragen.
    • Mundhygiene
    • Das Personal weiss um die Wichtigkeit der richtigen Mundhygiene
    • Sobald der Säugling die ersten Zähne hat werden diese sorgfältig mit einer Kinderzahnbürste geputzt.
    • Eingabe von Medikamenten
    • Im Eingewöhnungsgespräch wird mit den Eltern besprochen, welche Medikamente dem Kind eingegeben werden dürfen/müssen. Es werden allfällige Allergien besprochen.
    • Die Erzieherinnen wissen, wie sie mit wunden Stellen im Windelbereich umzugehen haben
    • Die Erzieherinnen wissen wie sie sich zu verhalten haben, wenn ein Säugling Zähne bekommt.
    • Die Eingabe von Medikamenten, auftragen von Crèmen usw. ist ausschliesslich dem ausgebildeten Personal vorbehalten.
    • Wunde Stellen im Windelbereich werden zuerst einer ausgebildeten Person gezeigt die entscheidet, wie gehandelt wird.
    • Die Eingabe von Globuli, Zahngel, etc. wird zuerst mit den Eltern besprochen. Das Eingeben dieser Medikamente ist ausschliesslich ausgebildetem Personal vorenthalten.
    • Das Personal kennt die verschiedenen Handlungsmöglichkeiten, wenn ein Kind, Säugling erkrankt
    • Das Personal kann Naturheilmittel / Hausmittel anwenden, wenn ein Kind erkrankt (z.B. Essigsocken bei Fieber, harte oder kühle Gegenstände beim Zahnen, Fencheltee bei Bauchschmerzen, Bauchmassage bei Koliken, etc.). Das Anwenden von Naturheilmittel ist ausschliesslich dem ausgebildeten Personal vorbehalten.
  • Eingewöhnung und Bezugsperson
    • Pädagogischer Leitsatz
    • Umsetzung in der KiTa
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der sorgfältigen Eingewöhnung.
    • Die Erzieherinnen gewöhnen nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell" ein.
    • Es wird eine Erzieherin den Säugling/ das Kleinstkind eingewöhnen und die Bezugsperson des Kindes werden.
    • Die zuständige Erzieherin kennt die Wichtigkeit und Schwerpunkte eines sicheren Bindungsaufbaus.
    • Die Erzieherinnen wissen, dass auch Eltern „eingewöhnt" werden müssen
    • Die Erzieherin geht auf die Eltern ohne Vorurteile zu.
    • Sie ist sensibel für die Anliegen, Wünsche und Ängste der Eltern.
    • Die Erzieherinnen achten bei den Eingewöhnungsphasen nicht nur auf die Reaktion der Kinder, sondern auch auf die der Eltern und ist in der Lage, situativ zu reagieren.
    • Die Erzieherinnen wissen, wenn die Eltern Mühe haben ihr Kind fremdbetreuen zu lassen, fällt die Trennung auch den Kindern schwer.
    • Die Erzieherinnen schaffen für die Eltern eine Vertrauensbasis. Sie sind in ständigem Austausch mit den Eltern.
    • Die Erzieherinnen berichten den ehrlichen Verlauf der Eingewöhnung, sprechen auch Schwierigkeiten an.
    • Auch die Eltern erhalten eine Bezugsperson.
    • Die Erzieherinnen wissen, dass die Eltern „Experte" ihres Kindes sind.
    • Die Säuglinge und Kleinstkinder werden nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell eingewöhnt
    • Dreitägige Grundphase (Die Eltern bleiben in der Krippe)
    • Entscheidung über die Dauer der Eingewöhnungszeit am vierten Tag.
    • Im Normalfall beginnt am vierten Tag die Stabilisierungsphase,
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit einer möglichst konstanten Bezugsperson, damit die emotionale Stabilität für den Säugling oder das Kleinstkind gewährleistet ist.
    • Die Bezugsperson bleibt möglichst die gleiche.
    • Häufiger Personalwechsel (auch während dem Tag) ist zu vermeiden.
    • Die Bezugsperson ist Ansprechperson der Eltern
    • Das Personal weiss, dass die erste Ansprechperson für die Eltern die Bezugsperson ist und verweist die Eltern bei Fragen, Anregungen, Änderungen an die Bezugsperson.
    • Die Bezugsperson ist in der Lage den Säugling oder das Kleinstkind zu lesen.
    • Die Bezugsperson des Säuglings / des Kleinstkindes kennt das Kind am besten.
    • Durch aufmerksames beobachten kennt sie die verschiedenen Reaktionen und Signale des Kindes und weiss diese zu deuten.
  • Spielsituation
    • Pädagogischer Leitsatz
    • Umsetzung in der KiTa
    • Die Erzieherinnen können Gefahren in Spielsituationen einschätzen und entsprechend handeln
    • Die Säuglinge spielen hauptsächlich in ihrem abgetrennten Bereich damit sie sich in Ruhe entfalten können.
    • Die Säuglinge und Kleinstkinder spielen nur unter Aufsicht mit den „Grossen", da die Unfallgefahr zu groß wäre.
    • Die Erzieherinnen kennen die verschiedenen Entwicklungsschritte im kindlichen Spiel.
    • Die Erzieherinnen bilden sich stets weiter.
    • Die Entwicklungsschritte zu kennen heisst immer das passende Spielmaterial anbieten zu können.
    • Erkunden von Gegenständen (orales erkunden, hantieren, betrachten)
    • Spiel mit der Merkfähigkeit (Gugus, Dada Spiel, Gegenstände verschwinden lassen)
    • Mittel-zum-Zweck Spiele (Spielsachen zum Herumziehen, Erde, Sand, Wasser)
    • Die Erzieherinnen geben den Säuglingen und Kleinkindern die Möglichkeit verschiedene Spiele zu erleben
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit des kindlichen Spiels
    • Spielen ist lernen, keine Beschäftigung.
    • Die Erzieherinnen planen den Tag so, dass genügend Freiraum für die freie Sequenz bleibt.
    • Die Erzieherinnen schaffen eine für Säuglinge und Kleinstkinder anregende Umgebung.
    • Das Kind kann seine Umwelt im Spiel entdecken, kennenlernen und erforschen (explorieren)
    • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit des Lernprozesses
    • Der Prozess des Lernens während des Spiels ist wichtiger als das Endprodukt.
    • Die Erzieherinnen wissen, dass kreative Arbeiten auch für Säuglinge und Kleinstkinder einen hohen Stellenwert haben kann
    • Säuglinge und Kleinstkinder sollten die Möglichkeit haben kreativ zu arbeiten.
    • Es geht dabei nicht um das Endprodukt, sondern um den kreativen Prozess, der das Kind erfährt.
    • Das Kind lernt, dass es Spuren hinterlassen kann, dass es etwas bewirken kann
    • Die Erzieherinnen wissen, dass ein Endprodukt nicht entscheiden ist.
    • Die Erzieherinnen wissen, dass der Sinn des kindlichen Spielens in der Handlung liegt.
    • Die Erzieherin mischen sich nicht in das Spiel der Säuglinge/Kleinkinder ein.
    • Die Erzieherinnen geben den Säuglingen und Kleinkinder keine Vorgaben im Spiel
    • Welche Spielsachen für Säuglinge/Kleinstkinder sind für die Krippe geeignet.
    • Jeder Gegenstand der für das Kind interessant und ungefährlich ist ein Spielzeug
    • Ein Spielzeug ist ungefährlich, wenn es so gross ist, dass der Säugling es nicht in den Mund nehmen kann
    • Keine scharfen Kanten und Spitzen hat.
    • Unzerbrechlich und ungiftig bemalt ist .
    • Die Erzieherin beachtet diese Vorgaben und engen das Kind nicht in seiner Spielauswahl ein.
  • Entwicklung allgemein
    • Pädagogischer Leitsatz
    • Umsetzung in der KiTa
    • Das Personal kennt die Entwicklungsschritte und Entwicklungsphasen jedes Kindes
    • Die Erzieherinnen bilden sich mit Hilfe von Fachliteratur stetig weiter und nehmen an externen und internen Weiterbildungen teil.
    • Das Personal weiss um die Wichtigkeit der aufmerksamen Beobachtung der Kinder