Über uns

Willkommen im Zauberschloss

Die Kinderkrippe Zauberschloss GmbH bietet 3 Monatigen Kinder bis zum Eintritt in den Kindergarten ein soziales Erfahrungsfeld. In einer konstanten Gruppe von max. 11 Kindern lernen sie ihren Platz zu finden, einander zu helfen, Rücksicht auf andere zu nehmen, Freundschaften zu schliessen, miteinander zu streiten und sich zu versöhnen. So können Kinder ihre sozialen Fähigkeiten entwickeln.
Die soziale Integration aller Kinder in die Gruppe wird bewusst gefördert.

An Elternabenden und in Einzelgesprächen mit den Erzieherinnen nehmen die Eltern aktiv an der Entwicklung des  Kindes in der Kinderkrippe teil. An Festen und Elternabenden bietet sich für Famillien der Kinder die Gelegenheit sich näher kennenzulernen.

Zu unserem Pädagogischen Konzept arbeiten wir auch nach dem dualen Bildungskonzept Elmar. Dieses breit gefächerte Konzept unterstützt die Kinder einerseits während den Gruppenangeboten, die wir täglich zum aktuellen Bildungsprojekt anbieten. Andererseits begleiten wir jedes Kind individuell in seiner Entwicklung, machen ihm herausfordernde Angebote und unterstützen seine Lernprozesse. elmar steht für elementar und bezeichnet ein Bildungskonzept, welches für den Elementarbereich (Kinder bis ca. 6 Jahre) konzipiert wurde und elementare Bildungsbereiche anregt und unterstützt. elmar wurde von erfahrenen Krippenleiterinnen für unsere Schweizer Kindertagesstätten entwickelt. Wenn Sie sich für dieses Bildungskonzept interessieren, dann finden Sie weitere Informationen auf www.bildungskonzept-elmar.ch

Pädagogisches Konzept

Pädagogisches Konzept

Inhaltsverzeichnis

1.         Sinn und Zweck der Institution                                           

1. 1     Auftrag                                                                                         

1. 2     Aufnahmekriterien                                                                      

1.3      Vernetzungen                                                                              

2.         Pädagogische Grundsätze                                                 

2. 1     Pädagogische Werte                                                                  

2. 2     Erziehungsstil                                                                            

2. 3     Kreativität                                                                                  

2. 4     Gruppendynamik                                                                     

2. 5     Tagesstruktur                                                                             

2. 6     Esssituation                                                                               

2. 7     Spezielle Angebote                                                                     

2. 8     Ruhepausen                                                                                  

2. 9     Kommunikation                                                                             

2. 10   Konflikte unter Kinder                                                                   

2. 11   Körperpflege                                                                               

3.         Elternarbeit                                                                            

3. 1     Zusammenarbeit mit den Eltern                                                

3. 2     Kommunikation mit den Eltern                                                

3. 3     Eingewöhnung                                                                            

4.         Teamarbeit                                                                                

4. 1     Wünschenswertes Verhalten im Team                                   

4. 2     Kommunikationsgefässe                                                       

4. 3     Konfliktlösung                                                                         

4. 4     Aus- und Weiterbildung                                                           

5.         Öffentlichkeitsarbeit                                                               

5. 1     Kontakte zur Öffentlichkeit                                                         

5. 2     Kontakte zu Ämter                                                                        

5. 3     Werbung                                                                                       

Säuglings und Kleinkindskonzept                                                  



1.Sinn und Zweck der Institution

1.1 Auftrag

 

  • Wir betreuen Kinder von berufstätigen Eltern.  
  • Wir betreuen Kinder, deren Eltern viel Wert auf die Förderung der verschiedenen Entwicklungsphasen des Kindes legen. 
  • Wir betreuen Kinder, die der deutschen Sprache nicht oder begrenzt mächtig sind oder Kinder, bei denen es von zu Hause aus nicht möglich ist, eine gute soziale Eingliederung in die Gesellschaft zu erhalten.

1. 2 Aufnahmekriterien

  • Wir betreuen Kinder im Alter von 3 Monaten bis zum Eintritt in den städtischen Kindergarten.
  • Wir betreuen Kinder halbtags sowie ganztags
  • Bei subventionierten Plätzen müssen die Familien in der Stadt Zürich wohnhaft sein.
  • Bei Vollzahlern ist der Wohnort nicht vorgeschrieben.
  • Die Herkunft oder die soziale Schicht der Familie ist für die Aufnahme der

Kinder nicht relevant.

1.3 Wir sind vernetzt mit:

  • Sozialamt der Stadt Zürich
  • Jugendamt der Stadt Zürich
  • Sozialdepartement der Stadt Zürich
  • Fachstelle für logopädische Therapie der Stadt Zürich 
  • Anlaufstelle Kreis 3 
  • RGZ Stiftung Heilpädagogische Früherziehung

 2. Pädagogische Grundsätze

 

2. 1 Pädagogische Werte

  • Das Kind ist von Geburt an ein kompetentes Wesen mit einer eigenständigen Persönlichkeit. Wir betrachten jedes Kind als Individuum.  
  • Bei auffälligen Verhaltensweisen ( z.B. Aggression)
  • Erziehung ist das beabsichtigte und zielgerichtete Einwirken des Erziehers um ein Verhalten des zu - Erziehenden dauerhaft zu ändern.  
  • Wir unterstützen die Kinder in ihrer Selbständigkeit. „Wir helfen dem Kind es selbst zu tun.“ (Maria Montessori) 
  • Wir beobachten stets die verschiedenen Entwicklungsschritte der Kinder. Dies ermöglicht uns zu sehen wo das Kind steht und welche Fördermassnahmen eingeleitet werden dürfen und müssen.
  • Es ist uns wichtig, dass die Kinder weder unter- noch überfordert werden.
  • Das Wohlbefinden der Kinder ist uns wichtig und steht stets im Vordergrund.
  • Es ist uns wichtig, dass jedes Kind in der Kindertagesstätte eine Bezugsperson hat. Wir wissen um die Wichtigkeit des Zusammenhangs zwischen Bindung und Erziehung.
  • Wir bieten den Kindern Schutz und einen vertrauensvollen und respektvollen Umgang damit sie sich körperlich, seelisch und emotional gut entwickeln können.
  • Wir bieten den Kindern Raum um ihre Gefühle und Emotionen frei auszuleben. Wir nehmen ihre Gefühle ernst.
  • Wir schenken dem Kind Lob und Aufmerksamkeit und bekräftigen somit positive Verhaltensweisen.
  • Wir pflegen einen respektvollen Umgang miteinander.
  • Wir pflegen einen sorgfältigen Umgang mit unseren Materialien und  Spielsachen (Wertschätzung).
  • Wir sind uns unserer Vorbildfunktion bewusst und leben diese gezielt vor.
  •  
  •  Wir schaffen positive Erfahrungen denn wir sind uns bewusst, dass dies ein Grundvertrauen vermittelt worauf wir spätere Lernschritte aufbauen können. 

2. 2 Erziehungsstil

  • Wir arbeiten nach dem autoritativen Erziehungsstil.

Dies bedeutet, wir schenken den Kindern Wärme und Geborgenheit, setzen ihnen jedoch klare Grenzen und bestehen konsequent auf deren Einhaltung. Die Erzieherinnen sind fordernd zugleich aber unterstützend. Wir sprechen viel mit den Kindern, ermutigen sie zur Unabhängigkeit und fördern ihre Neugier.

 

2. 3 Kreativität:

  • Wir bieten den Kindern ein breites Spektrum an Erfahrungsmöglichkeiten:
  • Die Kinder haben die Möglichkeit, ihrem Interesse entsprechend, mit diversen Materialien zu experimentieren. 
  •  Der Weg ist das Ziel: Der kreative Prozess des Kindes während einer Arbeit ist wichtiger als das Endprodukt 
  • Die Kinder haben die Möglichkeit mit all Ihren Sinnen die Natur kennenzulernen und zu entdecken.
  • Wir beobachten die Kinder, greifen ihre Interessen und aktuellen Themen auf und bieten ihnen Raum, diese zu vertiefen.
  • Die Kinder können ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Sie dürfen selbständig Bastel- und Malutensilien herausnehmen. Wir geben den Kindern keine Vorgaben geben nur Inputs, wenn diese erforderlich sind.
  • Wir achten darauf, dass die Materialien für kreative Arbeiten stets zur Verfügung stehen.


2. 4 Gruppendynamik 

  • Wir wissen um die Wichtigkeit gruppendynamischer Aspekte. Wir besitzen die Kompetenz diese bei Bedarf zu steuern. Jedes Kind soll in der Gruppe seinen Platz finden und sich angenommen fühlen.
  • Wir achten auf eine ausgewogene Altersdurchmischung.
  • Wir achten auf eine angenehme Atmosphäre in der Gruppe.


2. 5 Tagesstrukturen

  • Die Kinder erfahren einen strukturierten Tagesablauf, der sich in verschiedene Rituale gliedert:

1.    Kreis

2.    feste Lektionen

3.    feste Freispielsequenzen

 

Ausführungen und Begründung:

 

1.         Der Tag/ Halbtag beginnt mit einem gemeinsamen Kreis. Dort haben die Kinder die Möglichkeit sich und ihr Befinden mitzuteilen. Sie lernen die Wichtigkeit der Kommunikation und Gesprächsregeln kennen. Sie lernen aufeinander Rücksicht zu nehmen, einander zuzuhören und zu respektieren.

Die Kinder werden in ihrer sprachlichen Entwicklung durch Dialoge, Singen  und Kreisspiele unterstützt.

 

2. Die Kinder nehmen täglich an einer auf ihre Bedürfnisse abgestimmte geführte Sequenz teil.  Die Gruppe wird unter Berücksichtigung diverser Aspekte, durch eine Erzieherin aufgeteilt. Die einen nehmen an der Lektion teil während die anderen sich in eine Freispielsequenz begeben.

Die Lektion wird von einer Erzieherin begleitet und beinhaltet:

-       Themenorientierte, kreative Arbeiten

-       Spielerische Förderung (z.B. im sprachlichen-, motorischen oder sozialen Bereich)

-       Förderung der Sinneswahrnehmung

-       Förderung der Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit

3.         Im Spiel macht das Kind Erfahrungen die für seine soziale, geistige und sprachliche Entwicklung bedeutungsvoll sind:

-       Der Handlungsprozess während des Spiels ist bedeutender als das Endprodukt.

-       Wir kennen die individuellen Entwicklungsphasen des kindlichen Spiels und machen spezifisch abgestimmte Angebote. 

 

Die Kinder haben täglich die Möglichkeit frei zu spielen.   

Die Freispielsequenzen sind fest im Rhythmus des Tagesablaufs verankert. Natürlich sind die Zeiten flexibel zu betrachten.

Die Kinder erhalten ein vielfältiges Spielangebot das sich in verschiedene Bereiche gliedern lässt:

-       Rollenspielangebote (Verkleiden und Schminken, Puppenecke, Bauernhof und Puppenstube, Handpuppen)

-       Konstruktionsspiele (Lego, Duplo, Holzbauklötze, Brio- Bahn)

-       Gemeinschaftsspiele (Brettspiele, Kartenspiele)

-       Konzentrationsspiele (Puzzles, Sinnesspiele)

-       Geschicklichkeitsspiel (Hämmern, Auffädeln, Steckerli-Spiel, Weben)

-       Spiele im Freien (Trottinet, Rutschbahn, Sandkasten, Ausflüge)

 

 Rolle der Erzieherin:

 

Wir wissen um die Wichtigkeit des kindlichen Spiels. Wir kennen die verschiedenen Stufen des Spiels/ Rollenspiels und können daraus aktuelle Themen der Kinder herauslesen.

Die Kinder haben genügend Freiraum für freies Spielen. Es ist unsere Haltung nicht in das Freispiel einzugreifen. Wir nehmen stets eine beobachtende Rolle ein.

 

2. 6 Esssituation

 

  • Wir wissen um die Wichtigkeit des gesunden Essens.
  • Es ist uns wichtig, dass die Kinder ausgewogen und abwechslungsreich essen.
  • Die Kinder sollen in der Kindertagesstätte vier Mahlzeiten erhalten (Morgenessen (Brot, Cornflakes etc.), Znüni (Früchte), Mittagessen (einfache Gerichte z.B. Spaghetti, Gemüseeintopf), Zvieri (Früchte). Das Essen wird von der Kindertagesstätte zur Verfügung gestellt.
  •   Wir nehmen Rücksicht auf kulturelle und religiöse Essgewohnheiten.

 Vorbereitung:

Die Kinder sollen beim Tischdecken beteiligt sein. Sie dürfen selbständig die Teller, Becher und das Besteck auf dem Tisch verteilen. Wir bieten den Kindern Hilfestellung.

Tischsituation:

  • Grundsätzlich gilt, dass das Stillen des Hungers immer mit Lust verbunden ist:
  • Wir achten darauf, dass die Esssituation in einer gemütlichen Atmosphäre stattfindet.
  • Die Kinder dürfen sich selber schöpfen, wir geben lediglich Hilfestellung oder weisen sie darauf hin die Menge ein wenig einzuschränken.
  • Wir beginnen und beenden das Essen gemeinsam. Rituale spielen dabei eine grosse Rolle. Wir beginnen das Essen mit einem gemeinsamen Lied und wünschen uns guten Appetit.
  • Die Kinder sollen einen individuellen Geschmackssinn entwickeln und ihre Vorlieben und Abneigungen entdecken können. Sie werden zum Probieren der Speisen ermuntert jedoch nicht gezwungen.
  • Vorlieben und Abneigungen werden von den Erzieherinnen berücksichtigt.
  • Auch in diesem Bereich der pädagogischen Arbeit sind wir uns unserer Vorbildfunktion bewusst. Wir Erzieherinnen probieren alle Speisen.
  • Die Esssituation ist auch ein Ort des Lernens für die Kinder. Wir achten darauf, dass die Kinder eine Esskultur entwickeln und Tischsitten kennenlernen.
  • Die Kinder essen selbständig. Wir bieten Hilfestellung, wenn dies nötig ist.
  • Wir überbrücken Wartezeiten kreativ mit Gesprächen, Lieder oder Versli, damit keine Unruhe entsteht.
  • Die Esssituation ist auch ein Ort der Kommunikation. Wir achten darauf, dass die Kommunikation unter den Kindern und zwischen den Kindern und Erzieherinnen bei Tisch gefördert wird.
  • Wir begegnen den Kindern mit Geduld. Die Kinder sollen Zeit haben das Essen zu genießen.
  • Die Kinder müssen grundsätzlich nicht aufessen. Wir respektieren das Sättigungsgefühl der Kinder. Wir erinnern die Kinder jedoch daran sich das nächste Mal weniger zu schöpfen. 
  • Am Schluss räumen wir alle zusammen den Tisch ab.

 

2. 7 Spezielle Angebote:


  • Einmal in der Woche gehen wir mit den Kindern der Morgengruppe ins Gemeinschaftszentrum Heuried. Dort sind wir mitverantwortlich für die Pflege und Fütterung der Tiere. Dies ermöglicht den Kindern nahen Kontakt zu Tieren und zur Natur. 
  • Wünschenswert wäre es einmal in der Woche mit den Kindern der Nachmittagsgruppe in die Turnhalle zu gehen. Dort könnten sie ihr Bewegungsbedürfnis ausleben. Sie haben die Möglichkeit sich grossflächig zu bewegen und sich grobmotorische Fähigkeiten anzueignen.

 

2.8 Ruhepausen


 

  •  Grundsätzlich achten wir auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Aktiv-  und Ruhephase.
  • Die Kinder haben nach Bedarf die Möglichkeit sich im hinteren Raum auszuruhen.

 

 Vorbereitung:

Während eine Erzieherin den hinteren Raum vorbereitet und eine gemütliche Atmosphäre schafft, bereitet eine andere die Kinder für die Schlafsituation vor. Sie achtet darauf, dass sich die Kinder die Zähne putzen und fürs Bett bereit machen.

 
Schlafsituation:

  • Die Kinder begeben sich auf ihren Schlafplatz begleitet von einer Erzieherin. Die zuständige Erzieherin deckt die Kinder zu. Auch hier achten wir auf immer wiederkehrende Rituale.
  • Eine Erzieherin begleitet die Kinder in der Ruhepause. Sie setzt / legt sich zu den Kindern. Dabei achtet sie stets auf ihr eigenes Nähe- Distanz- Gefühl und auf das der Kinder (Wie viel Nähe möchte das Kind, wie viel Nähe möchte und darf die Erzieherin dem Kind geben).
  • Die Kinder werden jeweils (wenn von den Eltern nicht anders verlangt) nach 1 ½ Stunden (um ca. 14. 30 Uhr) wieder aufgeweckt. Eine Erzieherin begleitet die Kinder wieder zurück in die Kindergruppe.

 2.9 Kommunikation

  • Wir wissen um die Wichtigkeit der Kommunikation:

-          Man kann nicht nicht kommunizieren. ( Paul Watzlawick, Kommunikationspsychologe)

-          Wir unterscheiden zwischen verbaler- und nonverbaler Kommunikation und wenden diese gezielt an.

-          Wir nehmen unsere Vorbildfunktion ernst und verwenden kindsgerechte Ausdrucksweisen.

-          Wir ermutigen die Kinder zur Kommunikation

  • Wir wenden verschiedene Arten der Kommunikation mit den Kindern an:

-          Aktives Zuhören

-          Ich – Botschaften

-          Niederlagslose Konfliktlösung

2. 10 Konflikte unter Kinder 

  • Konflikte unter Kindern sind wichtige Bestandteile der Entwicklung.

-          Wir lassen Auseinandersetzungen unter Kindern zu.

-          Wir erarbeiten mit den Kindern Verhaltensregeln in Konfliktsituationen.

 Rolle der Erzieherin:

Bei Konfliktsituationen unter den Kindern beobachten wir die Situation, geben den Kindern Zeit und Raum ihre Konflikte selbständig zu lösen. Wenn dies jedoch nicht möglich ist begleiten wir die Kinder unterstützend auf dem Lösungsweg.

 

2. 11 Körperpflege

  •   Wir pflegen einen offenen Umgang dem menschlichen Körper gegenüber. Jeder Körper ist o.k., niemand wird des Körpers wegen ausgelacht oder ausgegrenzt.
  • Wir benennen die Körperteile.
  • Wir achten und respektieren, bei jedem Kind individuell, die Schamgrenze.
  • Wir achten darauf, dass die Kinder regelmässig die Toilette aufsuchen. Wir bieten den Kindern Hilfestellung.
  • Wir achten darauf, dass die Kinder regelmässig die Hände waschen.
  • Wir achten auf eine regelmässige Mundhygiene. Jedes Kind hat seine persönliche Zahnbürste und Zahnbecher.
  • Wir achten darauf, dass das Badezimmer stets sauber gehalten wird. Jeder im Team fühlt sich mitverantwortlich.
  • Wir achten darauf, dass stets Handtücher, Toilettenpapier und Seife für die Kinder erreichbar sind, damit sie selbständig agieren können. 

 

 

 

 

 

3. Elternarbeit

3. 1 Zusammenarbeit mit den Eltern


  • Wir streben eine ergänzende und kooperative Zusammenarbeit mit den Eltern an. Wir sind uns im Klaren, dass die Eltern „Experten“ ihres Kindes sind.
  • Wir pflegen zu den Eltern ein vertrauensvolles, respektvolles Verhältnis. 
  • Wir wissen um die Wichtigkeit der Eltern- Kind- Beziehung.
  • Wir stehen den Eltern bei Erziehungsproblemen zu Hause zur Seite, so weit es in unserer Kompetenz liegt. Wir grenzen uns jedoch ab bei schwerwiegenden Problemen und verweisen auf die dafür zuständigen Ämter (z.B. Erziehungsberatungsstelle).

3. 2 Kommunikation mit den Eltern

 

  • Einen regelmässigen Austausch zwischen Eltern und Erzieherinnen sehen wir als Notwendigkeit an.
  • Die Eltern sollen erfahren wie es ihrem Kind während der Betreuungszeit ergangen ist. Dies findet in einem täglichen, kurzen Austausch statt.
  • Die Eltern haben vor Abschluss der gesamten Betreuungszeit oder auf Wunsch ein Einzelgespräch mit den Erzieherinnen. Dort findet ein Austausch über das Kind statt. Die Erzieherinnen informieren die Eltern über den Entwicklungsstand ihres Kindes und sein Verhalten in der Kindergruppe. Auch die Eltern können berichten wie sich das Kind zu Hause verhält, wie sich das Familiengeschehen gestaltet.
  • Auf Wunsch seitens der Eltern kann jederzeit ein Gesprächstermin vereinbart werden.
  • Bei Auffälligkeiten im Verhalten eines Kindes während der Betreuungszeit in der Kindertagesstätte suchen die Erzieherinnen den Austausch/ das Gespräch mit den Eltern.
  • Zweimal jährlich findet ein gruppenübergreifender Elternabend statt.
  • Einmal jährlich findet ein Eltern- Kind- Anlass statt. Dieser wird von beiden Gruppenleiterinnen zusammen organisiert und durchgeführt.
  • Wichtige Informationen betreffend Organisation oder Einladungen für Anlässe, werden den Eltern mündlich sowie schriftlich mitgeteilt. Die schriftlichen Unterlagen werden den Eltern von den Erzieherinnen persönlich übergeben.

3. 3 Eingewöhnung

 

  • Die Eingewöhnungsphase wird individuell auf das Kind und die Bezugsperson abgestimmt.
  • Bei Übergangsschwierigkeiten (Schwierigkeiten sich auf die neue Situation einzustellen) von Seite des Kindes oder der Bezugsperson des Kindes, erfolgt die Eingewöhnung nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“:

Erste, dreitägige Kennenlernphase zwischen dem Kind und der neuen Bezugsperson, zusammen mit einer vertrauten Bezugsperson (langsame Ablösungsphase). Ab dem vierten Tag beginnt die Stabilisierungsphase, der Zeitraum wird individuell festgelegt.

Wenn das Kind die neue Bezugsperson als sichere Basis akzeptiert hat, ist die Eingewöhnung abgeschlossen.

4. Teamarbeit

4. 1 Wünschenswertes Verhalten im Team

  • Wir pflegen einen offenen und respektvollen Umgang im Team.
  • Wir nehmen die Wünsche, Schwierigkeiten, Anregungen, etc. jedes Teammitgliedes ernst. Wir nehmen die Grenzen jedes Einzelnen wahr und respektieren sie.
  • Wir akzeptieren die Individualität jeder einzelnen Persönlichkeit.
  • Jeder bringt sich (Ideen, Wünsche und Anregungen) im Team ein.
  • Wir geben einander regelmässig konstruktives, positives sowie negatives Feedback.
  • Jeder trägt Mitverantwortung für die Zusammenarbeit im Team.
  • Wir arbeiten zuverlässig und halten die Arbeitszeiten ein.
  • Jeder kennt seine Zuständigkeitsbereiche und Kompetenzen und hält diese ein.
  • Wir sind fähig, konstruktiv formulierte Kritik als Lernchance zu betrachten.
  • Wir sind in der Lage unser pädagogisches Handeln stetig zu reflektieren.
  • Persönliche Probleme werden nicht in den Betrieb getragen.
  • Wir halten uns an Abmachungen.

4. 2 Kommunikationsgefässe


  • Wir wissen um die Wichtigkeit der Kommunikation und Transparenz in einem Team. Wir suchen deshalb den regelmässigen Austausch miteinander:
  •   Einmal im Monat Teamsitzung (Austausch über aktuelles Gruppengeschehen wie Themen oder Dekoration, Austausch über anstehendes Organisatorisches, Feedbacks).
  • Einmal im Monat Kindersitzung (Besprechen der einzelnen Kinder, Analysen pädagogischer Problemsituationen, Austausch und Selbstreflexion der pädagogischen Arbeit).
  • Täglich eine kurze Infositzung: Welche Informationen sind über die Kinder weitergegeben worden, was ist die Tagesplanung, wer übernimmt welche Aufgaben, etc. 

4. 3 Konfliktlösung im Team

  • Wir sprechen Unstimmigkeiten im Team an
  • Wir sind fähig, Konflikte auf einer sachlichen Ebene zu betrachten. Wir sind in der Lage diese konstruktiv zu lösen.
  • Bei anhaltenden Unstimmigkeiten suchen wir den fachlichen Rat von spezifisch ausgebildeten Personen (z.B. Supervisor/ in).
  • 4.4 Aus- und Weiterbildung
  • Die Kinderkrippe Zauberschloss beschäftigt zwei Praktikantinnen pro Schuljahr. Die Praktikantinnen werden von der Gruppenleiterin und von der Krippenleiterin  angeleitet und stets in ihrer pädagogischen Arbeit unterstützt.
  • Die Praktikantinnen bekommen den Säuglings und Kleinkind Nothelferkurs von der Kinderkrippe Zauberschloss  bezahlt, sofern sie die Arbeit zu unserer Zufriedenheit erledigen.
  •  Die Kinderkrippe Zauberschloss beschäftigt zudem eine Lehrtochter die von der Krippenleiterin ausgebildet wird.
  • Wir bilden uns regelmässig weiter. Jede Erzieherin darf einen Kurs oder eine Weiterbildung pro Jahr besuchen ( Kosten bis 500 Fr. werden von der Krippe übernommen).

5. Öffentlichkeitsarbeit

  • 5. 1 Kontakte zur Öffentlichkeit
  • Kontakt zum Gemeinschaftszentrum Heuried.
  • Zusammenarbeit mit dem städtischen Quartierkindergarten Höfliweg.
  • Zusammenarbeit mit der Anlaufstelle für Eltern im Kreis 3
  • Wünschenswert wäre auch der regelmässige Austausch mit anderen familienergänzenden Institutionen.

5. 2 Kontakte zu Ämtern und Ärzten

  • Regelmässiger Kontakt mit dem Sozialamt der Stadt Zürich, sowie mit dem Jugendamt
  • Regelmässiger Kontakt mit dem Sozialdepartement der Stadt Zürich
  • Regelmässiger Kontakt mit dem RGZ Stiftung Heilpädagogische Früherziehung
  • Kontakt zu einem Kinderarzt
  • Kontakt zur Fachstelle für logopädische Therapie der Stadt Zürich
  • Kontakt zum schulärztlichen Dienst der Stadt Zürich
  • Wünschenswerter Kontakt zur Erziehungsberatungsstellen und Elternnotruf

5. 3 Werbung

 

  • Wir werben regelmässig für freie Betreuungsplätze. Wir inserieren in Zeitschriften, Internet, etc.
  • Wir organisieren  PR- Anlässe für die Institution und führen diese durch.

 

Säuglingskonzept

Struktur                                                                                                                                                                                                     

Ø  Raumstruktur                                                                                                                                                      

Ø  Tagesstruktur                                                                                                                                     

Ø  Personalstruktur                                                                                                                                                                   

Befriedigung der Grundbedürfnisse                                                                                       

Ø  Nahrung                                                                                                                                        

Ø  Sicherheit                                                                                                                                       

Ø  Ruhe, Schlafsituation                                                                                                               

Ø  Pflege, Hygiene (Wickeln, Körperpflege)                                                                              

Pädagogik                                                                                                                                                

Ø  Eingewöhnung und Bezugsperson                                                                                      

Ø  Spielsituation                                                                                                                             

Entwicklung                                                                                                                                            

Ø  Entwicklung allgemein                                                                                                                   

Ø  Grobmotorische Entwicklung                                                                                                 

Ø  Feinmotorische Entwicklung                                                                                                  

Ø  Physische Entwicklung                                                                                                           

Ø   Autonomieentwicklung                                                                                                           

Ø  Sprachentwicklung                                                                                                                           

Ø  Soziale Entwicklung              

 

                                                                                                 

Raumstruktur
  • Pädagogischer Leitsatz
  • Umsetzung in der KiTa
  • Die Erzieherinnen wissen um die Gefahr der raschen Überstimulation bei Säuglingen
  • Die Säuglinge und Kleinstkinder erhalten im hinteren Raum einen Platz an dem sie ungestört sein können.
  • Die Erzieherinnen richten die KiTa so ein, dass die Säuglinge einen Platz der Ruhe und des Rückzugs haben.
  • Der Platz wird liebevoll, jedoch nicht übermässig dekoriert.
 
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der Übersicht in den Räumen
  • Die Erzieherinnen achten auf eine übersichtliche Raumgestaltung.
  • Die Erzieherinnen können besser darauf achten, dass Interaktionen zwischen Kleinkinder bzw. Kleinstkinder und Säuglingen nur unter Aufsicht einer Erzieherin stattfinden.
  • Die Erzieherinnen achten darauf, dass sie in ständigem Sicht- und Hörkontakt zu den Kindern stehen.
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit verschiedener, abgetrennter Spielräume
  • Die Erzieherinnen richten die Räume nach Altersgruppen differenziert ein (Säuglingsplatz für Spiel und Bewegung im hinteren Zimmer, Spielfläche für die Kleinkinder für Spiel und Bewegung)
  • Beim Einrichten der Räume achten  sie darauf, dass den Kindern möglichst wenig Spielraum verloren geht.
 
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der  optimalen Raumgestaltung, damit die Säuglinge und Kleinstkinder selbständig agieren können.
 
  • Die Spielmaterialien sind auf gut erreichbarer Höhe für die Säuglinge und Kleinstkinder
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der Bewegungsfreiheit
  • Die Säuglinge und Kleinstkinder erhalten genügend Raum und Platz, damit sie sich selbständig und frei bewegen können. Sie werden in ihrem Bewegungstrieb und Neugierigem  verhalten möglichst wenig eingeschränkt.
  • Die Kinder erhalten anregende Bewegungsmöglichkeiten wie Laufwagen oder Regale, an denen sie klettern bzw. sich aufziehen können.
  • Die Erzieherinnen achten darauf, dass die Räume die altersgemässe Entwicklungsschritte der Kinder unterstützen
Tagesstruktur
  • Pädagogischer Leitsatz
  • Umsetzung in der KiTa
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit eines regelmässigen Tagesablaufs
  • Die Erzieherinnen planen Rituale ein und führen diese durch.
  • Die Säuglinge und Kleinstkinder sollen die Möglichkeit haben sich an Ritualen mit der Gesamtgruppe zu beteiligen. 
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der Flexibilität im Tagesablauf
  • Da die Säuglinge einen individuell ihren Bedürfnissen angepassten Schlaf-und Essrhythmus haben, muss der Tagesablauf flexibel geplant werden.
Personalstruktur
  • Pädagogischer Leitsatz
  • Umsetzung in der KiTa
  • Die Krippenleiterin weiss um die Wichtigkeit des kompetent geschulten Personals
  • Die Krippenleiterin achtet darauf, dass sich das Personal stetig weiterbildet im Bereich der Säuglingspflege und Umgang mit Kleinstkindern.
  • Die Krippenleiterin und Gruppenleiterin achtet darauf, dass das Personal (vorallem unausgebildete) intern geschult und sensibilisiert werden im Bereich der Säuglings- und Kleinstkindbetreuung.
  • Die Krippenleiterin weiss um die Wichtigkeit, dass genügend Personal anwesend ist
  • Die Krippenleiterin achtet bei der Planung der Arbeitsstunden darauf, dass genügend Personal anwesend ist.
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der Bezugsperson der Säuglinge und Kleinstkinder
  • Die Bezugsperson ist verantwortlich für die Pflege und Obhut der Säuglinge und Kleinstkinder.
  • Die Erzieherinnen achten darauf, dass die Bezugsperson konstant bleibt.
  • Die Erzieherinnen achten darauf, dass nach Möglichkeit kein grosser Personalwechsel während des Tages stattfinden
  • Die Struktur der Räume sorgt auch für Wohlbefinden für das Personal
  • Das Personal erhält bei Bedarf geeignete Utensilien, die ihnen die Arbeit mit den Säuglingen und Kleinstkinder erleichtert (Z.B. Kinderwagen, Tragetuch, Stillkissen für Schoppen geben,etc.)
Nahrung
 
  • Pädagogischer Leitsatz
  • Umsetzung in der KiTa
  • Das Personal weiss um die Wichtigkeit  der richtigen Säuglingsernährung
  • Das Personal wird intern unterrichtet zum Thema Säuglingsernährung.
  • Das Personal bildet sich selbständig weiter mit Fachliteratur.
  • Die Lernenden lernen die wichtigsten Grundsätze zum Thema Säuglingsnahrung.
  • Die Säuglingsnahrung wird täglich frisch zubereitet.
  • Die Säuglingsnahrung (Brei) wird aus frischen Zutaten hergestellt.
  • Die Erzieherinnen wissen, dass sie stets den Überblick behalten müssen, über die Menge, die der Säugling während des Tages zu sich genommen hat. Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit mit den Eltern im stetigen Austausch zu sein
  • Die Erzieherinnen führen ein Essprotokoll für die Säuglinge und Kleinstkinder welches aufzeigt, welches Kind wie viel gegessen hat.
  • Bei der Übergabe wird den Eltern genau Bericht erstattet über das Essverhalten des Kindes während des Tages
  • Die Nahrungsaufnahme ist für die Säuglinge und Kleinstkinder ein positives und spielerisches Erlebnis
  • Die Säuglinge und Kleinstkinder nehmen Brei-Nahrung zusammen mit den anderen Kindern am Esstisch ein. Dabei werden sie von ihrer Bezugsperson begleitet was ihnen Sicherheit vermittelt.
  • Die Säuglinge und Kleinstkinder sind ein Bestandteil der Kindergruppe und werden deshalb (nach Bedürfnis des Kindes) mit der restlichen Kindergruppe die Mahlzeiten zu sich nehmen oder beim Essen dabei sein, damit sie von Anfang an in die Kindergruppe integriert sind.
  • Die Kinder bekommen Hilfestellung beim Essen, dürfen jedoch auch selber ausprobieren und experimentieren mit den diversen Möglichkeiten der Nahrungsaufnahme (essen mit den Händen, essen mit dem Löffel)
  • Säuglinge nehmen ihre Nahrung (Schoppen) an einem ruhigen Platz im hinteren Zimmer ein. Sie werden von ihrer Bezugsperson begleitet.
  • Wir begegnen den Kindern mit Geduld
  • Jedes Kind soll genügend Zeit haben zum Essen und zum Experimentieren mit dem Essen. Jedes Kind soll sein eigenes Tempo haben dürfen.
  • Wir sehen die spielerische Nahrungsaufnahme der Säuglinge und Kleinstkinder nicht als Unordnung an sondern als wichtigen Lernprozess der Kinder.
  • Wir passen uns dem Entwicklungs-Tempo der Säuglinge und Kleinstkinder an
  • Wir wissen, dass sich jedes Kind individuell entwickelt.
  • Wir passen den Tagesablauf dem Essrhythmus der Säuglinde und Kleinstkinder an. Sie bekommen Schoppen und Brei dann, wenn sie danach verlangen.
  • Es wird auf die Bedürfnisse der Säuglinge und Kleinstkinder eingegangen.  Keines der Kinder wird gezwungen noch mehr Nahrung aufzunehmen, wenn es bereits fertig ist.
  • Das Team wird sensibilisiert auf die Körpersprache der Säuglinge und Kleinstkinder
  • Die Erzieherinnen wissen, dass es keinen gleichwertigen  Ersatz für Muttermilch gibt
  • Die Mütter haben die Möglichkeit, Muttermilch mitzubringen.
  • Die Mütter können zum Stillen vorbeikommen
  • Die Erzieherinnen wissen, dass Muttermilch dem Nährstoff –und Energiebedarf des Säuglings angepasst ist und sie zahlreiche Abwehrstoffe enthält.
  • Wir unterstützen die Mütter, wenn sie stillen möchten indem wir ihnen die Zeit geben in der Übergangssituation, indem sie während dem Alltag vorbei kommen können um zu stillen, oder um abzupumpen und die Milch mitzubringen.
Sicherheit
 
  • Pädagogischer Leitsatz
  • Umsetzung in der KiTa
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der Bezugsperson des Säuglings im Alltag
  • Die Bezugsperson des Säuglings gibt dem Kind Sicherheit und Geborgenheit. Sie sollte stets anwesend sein.
  • Die Bezugsperson achtet auf das Nähe-Distanz-Gefühl der Kinder.
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit, der steten Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen in der KiTa.
  • Durch Beobachtung der Kinder, Säuglingen und Kleinstkinder findet unter anderem die Überprüfung der Sicherheit statt. Den Erzieherinnen wird z.B. aufgezeigt, welche Regale nicht gut befestigt sind, wo sich ein Säugling der Kopf stossen kann, etc.
  • Gefahren werden beseitigt( zb. Steckdosen abdecken , keine herabstürzenden Gegenstände herumliegen lassen, keine spitzen oder scharfkantigen Gegenstände herumliegen lassen.
  • Die Krippenleiterin weiss um die Wichtigkeit ihres Personals und dass es möglichst zahlreich präsent ist.
  • Die Betreuung der Säuglinge und Kleinstkinder ist sehr arbeitsintensiv. Die Krippenleiterin ist verantwortlich, dass genügend Personal anwesend ist, das die Säuglinge und Kleinstkinder kompetent betreut. Die Krippenleiterin weiss, dass eine hohe Mitarbeiteranzahl die Sicherheit und Qualität im Alltag mit den Säuglingen erhöht.
  • Die Erzieherinnen wissen, dass die Säuglinge und Kleinstkinder die Möglichkeit haben sollten, zu explorieren, ihre Umgebung gefahrlos zu erkunden. Es ist die Aufgabe der Erzieherinnen, die Umgebung so zu gestalten, dass dies möglich ist.
  • Das Personal weiss um die Wichtigkeit des richtigen Handelns in Notfällen
  • Jede Person soll  Ruhe bewahren und weiss, was im Notfall zu tun ist. (siehe Notfallplan)
  • Die Notfallnummern sind in der Krippe für alle gut ersichtlich angebracht.
  • Die Kompetenzen bei Notfällen sind klar geregelt.
  • In Notfällen werden die Eltern sofort benachrichtigt.
Ruhe- Schlafsituation
 
  • Pädagogischer Leitsatz
  • Umsetzung in der KiTa
  • Die Erzieherinnen wissen, dass jeder Säugling seinen eigenen Schlafrhythmus hat.
  • Der Tagesablauf der KiTa wird dem Schlaf-und Essrhythmus der Säuglinge und Kleinstkinder weitgehend angepasst.
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit, stetig mit den Eltern in Kontakt zu treten, um Schlafgewohnheiten zu besprechen
  • Die Bezugsperson spricht regelmässig mit den Eltern über die Schlafgewohnheiten des Kindes.
  • Die Erzieherinnen führen ein Schlafprotokoll der Säuglinge und Kleinstkinder, um am Abend den Eltern Bericht erstatten zu können.
  • Die Erzieherinnen beobachten und dokumentieren den Schlafrhythmus des Säuglings.
  • Es wird als wichtig erachtet, dass die Kinder einen Nuggi oder ein Nuscheli haben. Solche Objekte geben den Säuglingen Sicherheit.
  • Das Personal weiss um die Wichtigkeit der Bezugsperson der Säuglinge und Kleinstkinder in der Schlafsituation
  • Die Bezugsperson des Säuglings oder des Kleinstkindes ist grundsätzlich für das Zu- Bett – Bringen verantwortlich, da sie die Schlafgewohnheiten am besten kennt und dies dem Kind Sicherheit und Geborgenheit vermittelt.
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit des geeigneten Schlafplatzes.
  • Für Säuglinge wird ein geeigneter Schlafplatz geschaffen im hinteren Teil der Krippe. Dort haben sie Ruhe vom hektischen Krippenalltag.
  • Es kann auch vorkommen, dass die Säuglinge während einem Spaziergang mit den anderen Kindern, draussen im Kinderwagen schlafen.
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit von Ritualen in der Schlafsituation
  • Die Bezugsperson erarbeitet ein Ritual wie sie den Säugling oder das Kleinstkind ins Bett bringen möchte. Dies gibt den Kindern Sicherheit und Geborgenheit
  • Die Erzieherinnen  wissen in welcher Position ein Säugling schlafen sollte und welche Gefahren es beim Schlafen gibt.
  • Der Säugling liegt auf dem Rücken (sofern er sich noch nicht drehen kann). Es werden keine Decken bei Säuglingen benutzt (Erstickungsgefahr) nur Schlafsäcke.
Körperpflege, Hygiene
  • Pädagogischer Leitsatz
  • Umsetzung in der KiTa
  • Körperpflege
  • Das Personal kennt seine Vorbildrolle und vertritt diese nach aussen
  • Die Kinder können nach Bedarf gebadet werden in einer Baby-Badewanne.
  • Das Personal hat stets ein sauberes Auftreten.  Die Kleider sollten stets sauber sein und keine übermässigen Düfte aufweisen.
  • Das Personal ist stets anständig gekleidet. Anstössige Körperstellen müssen bedeckt sein.
  • Falls nötig oder für eine Lernsituation einer lernenden Person, können die Säuglinge unter Aufsicht und Anleitung einer ausgebildeten Person gebadet werden,
  • Wickeln
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der richtigen Körperpflege.
  • Die  Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der Bezugsperson bei der Körperpflege.
  •  
  • Das Personal achtet darauf, dass der Wickelbereich stets sauber gehalten wird.
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der Kommunikation während dem Wickeln
  • Die Eltern sind verantwortlich, genügend Windeln
  • mitzubrigen
  •  Die Säuglinge und Kleinstkinder werden regelmässig gewickelt und gewaschen.
  • Die Erzieherinnen achten zum Eigenschutz darauf, dass noch eine zweite Erzieherin anwesend ist (Kontrolle haben über Übergriffe).
  • Das Personal achtet darauf, dass die Säuglinge und Kleinstkinder möglichst von ihrer Bezugsperson gewickelt werden.
  • Der Wickelbereich wird regelmässig sauber gemacht und desinfiziert (nach jedem Kind).
  • Aus hygienischen Gründen wickeln die Erzieherinnen mit Feuchttüchern. Wenn es jedoch von den Eltern erwünscht ist, kann dies auch individuell angepasst werden.
  • Jedes Kind hat sein eigenes Wickeltuch, das auf die Wickelablage gelegt wird.
  • Die Erzieherin bleibt während dem Wickeln in stetigem Kontakt mit dem Säugling oder Kleinstkind. Sie benennt und begründet, was sie gerade macht.
  • Bei der Eingewöhnung der Säuglinge und Kleinstkinder wird kommuniziert, dass die Windeln selber mitgebracht werden müssen und dass die Eltern dabei Mitverantwortung tragen.
  • Mundhygiene
  • Das Personal weiss um die Wichtigkeit der richtigen Mundhygiene
  •  
  •  Sobald der Säugling die ersten Zähne hat werden diese sorgfältig mit einer Kinderzahnbürste geputzt.
  • Eingabe von Medikamenten
  • Im Eingewöhnungsgespräch wird mit den Eltern besprochen, welche Medikamente dem Kind eingegeben werden dürfen/müssen. Es werden allfällige Allergien besprochen.
  • Die Erzieherinnen wissen, wie sie mit wunden Stellen im Windelbereich umzugehen haben
  • Die Erzieherinnen wissen wie sie sich zu verhalten haben,  wenn ein Säugling Zähne bekommt.
  • Die Eingabe von Medikamenten, auftragen von Crèmen usw. ist ausschliesslich dem ausgebildeten Personal vorbehalten.
  • Wunde Stellen im Windelbereich werden zuerst einer ausgebildeten Person gezeigt die entscheidet, wie gehandelt wird.
  • Die Eingabe von Globuli, Zahngel, etc. wird zuerst mit den Eltern besprochen. Das Eingeben dieser Medikamente ist ausschliesslich ausgebildetem Personal vorenthalten.
  • Das Personal kennt die verschiedenen Handlungsmöglichkeiten, wenn ein Kind, Säugling erkrankt
  • Das Personal kann Naturheilmittel / Hausmittel anwenden, wenn ein Kind erkrankt (z.B. Essigsocken bei Fieber, harte oder kühle Gegenstände beim Zahnen, Fencheltee bei Bauchschmerzen, Bauchmassage bei Koliken, etc.). Das Anwenden von Naturheilmittel ist ausschliesslich dem ausgebildeten Personal vorbehalten.
Eingewöhnung und Bezugsperson 
  • Pädagogischer Leitsatz
  • Umsetzung in der KiTa
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit der sorgfältigen Eingewöhnung.
  • Die Erzieherinnen gewöhnen nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“ ein.
  • Es wird eine Erzieherin den Säugling/ das Kleinstkind eingewöhnen und die Bezugsperson des Kindes werden.
  • Die zuständige Erzieherin kennt die Wichtigkeit und Schwerpunkte eines sicheren Bindungsaufbaus. 
  • Die Erzieherinnen wissen, dass auch Eltern „eingewöhnt“ werden müssen                                                                 
  • Die Erzieherin geht auf die Eltern ohne Vorurteile zu.
  • Sie ist sensibel für die Anliegen, Wünsche und Ängste der Eltern.
  • Die Erzieherinnen achten bei den Eingewöhnungsphasen nicht nur auf die Reaktion der Kinder, sondern auch auf die der Eltern und ist in der Lage, situativ zu reagieren.
  • Die Erzieherinnen wissen, wenn die Eltern Mühe haben ihr Kind fremdbetreuen zu lassen, fällt die Trennung auch den Kindern schwer.
  • Die Erzieherinnen schaffen für die Eltern eine Vertrauensbasis. Sie sind in ständigem Austausch mit den Eltern.
  • Die Erzieherinnen berichten den ehrlichen Verlauf der Eingewöhnung, sprechen auch Schwierigkeiten an.
  • Auch die Eltern erhalten eine Bezugsperson.
  • Die Erzieherinnen wissen, dass die Eltern „Experte“ ihres Kindes sind.
  • Die Säuglinge und Kleinstkinder werden nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell eingewöhnt
  • Dreitägige Grundphase (Die Eltern bleiben in der Krippe)
  • Entscheidung über die Dauer der Eingewöhnungszeit am vierten Tag.
  • Im Normalfall beginnt am vierten Tag die Stabilisierungsphase,
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit einer möglichst konstanten Bezugsperson, damit die emotionale Stabilität für den Säugling oder das Kleinstkind gewährleistet ist.
  • Die Bezugsperson bleibt möglichst die gleiche.
  • Häufiger Personalwechsel (auch während dem Tag) ist zu vermeiden.
  • Die Bezugsperson ist Ansprechperson der Eltern
  • Das Personal weiss, dass die erste Ansprechperson für die Eltern die Bezugsperson ist und verweist die Eltern bei Fragen, Anregungen, Änderungen an die Bezugsperson.
  • Die Bezugsperson ist in der Lage den Säugling oder das Kleinstkind zu lesen.
  • Die Bezugsperson des Säuglings / des Kleinstkindes kennt das Kind am besten.
  • Durch aufmerksames beobachten kennt sie die verschiedenen Reaktionen und Signale des Kindes und weiss diese zu deuten.
Spielsituation
  • Pädagogischer Leitsatz
  • Umsetzung in der KiTa
  • Die Erzieherinnen können Gefahren in Spielsituationen einschätzen und entsprechend handeln
  • Die Säuglinge spielen hauptsächlich in ihrem abgetrennten Bereich damit sie sich in Ruhe entfalten können.
  • Die Säuglinge und Kleinstkinder spielen nur unter Aufsicht mit den „Grossen“, da die Unfallgefahr zu groß wäre.
  • Die Erzieherinnen kennen die verschiedenen Entwicklungsschritte im kindlichen Spiel.
  • Die Erzieherinnen bilden sich stets weiter.
  • Die Entwicklungsschritte zu kennen heisst immer das passende Spielmaterial anbieten zu können.
  • Erkunden von Gegenständen (orales erkunden, hantieren, betrachten)
  • Spiel mit der Merkfähigkeit (Gugus, Dada Spiel, Gegenstände verschwinden lassen)
  • Mittel-zum-Zweck Spiele (Spielsachen zum Herumziehen, Erde,  Sand, Wasser)
  • Die Erzieherinnen geben den Säuglingen und Kleinkindern die Möglichkeit verschiedene Spiele zu erleben
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit des kindlichen Spiels
  • Spielen ist lernen, keine Beschäftigung.
  • Die Erzieherinnen planen den Tag so, dass genügend Freiraum für die freie Sequenz bleibt.
  • Die Erzieherinnen schaffen eine für Säuglinge und Kleinstkinder anregende Umgebung.
  • Das Kind kann seine Umwelt im Spiel entdecken, kennenlernen und erforschen (explorieren)
  • Die Erzieherinnen wissen um die Wichtigkeit des Lernprozesses
  • Der Prozess des Lernens während des Spiels ist wichtiger als das  Endprodukt.
  • Die Erzieherinnen wissen, dass kreative Arbeiten auch für Säuglinge und Kleinstkinder einen hohen Stellenwert haben kann
  • Säuglinge und Kleinstkinder sollten die Möglichkeit haben kreativ zu arbeiten.
  • Es geht dabei nicht um das Endprodukt, sondern um den kreativen Prozess, der das Kind erfährt.
  • Das Kind lernt, dass es Spuren hinterlassen kann, dass es etwas bewirken kann
  • Die Erzieherinnen wissen, dass ein Endprodukt nicht entscheiden ist.
  • Die Erzieherinnen wissen, dass der Sinn des kindlichen Spielens in der Handlung liegt.
  • Die Erzieherin mischen sich nicht in das Spiel der Säuglinge/Kleinkinder ein.
  • Die Erzieherinnen geben den Säuglingen und Kleinkinder keine Vorgaben im Spiel
  • Welche Spielsachen für Säuglinge/Kleinstkinder sind für die Krippe geeignet.
  • Jeder Gegenstand der für das Kind interessant und ungefährlich ist ein Spielzeug
  • Ein Spielzeug ist ungefährlich, wenn es so gross ist, dass der Säugling es nicht in den Mund nehmen kann
  • Keine scharfen Kanten und Spitzen hat.
  • Unzerbrechlich und ungiftig bemalt ist .
  • Die Erzieherin beachtet diese Vorgaben und engen das Kind nicht in seiner Spielauswahl ein.
Entwicklung allgemein
  • Pädagogischer Leitsatz
  • Umsetzung in der KiTa
  • Das Personal kennt die Entwicklungsschritte und Entwicklungsphasen jedes Kindes
  • Die Erzieherinnen bilden sich mit Hilfe von Fachliteratur stetig weiter und nehmen an externen  und internen Weiterbildungen teil.
  • Das Personal weiss um die Wichtigkeit der aufmerksamen Beobachtung der Kinder
  • Die Erzieherinnen beobachten fortlaufend die Kinder mit Hilfe eines Beobachtungsprotokolls.
  • Die Erzieherinnen wissen wie sie allfällige Entwicklungsrückstände erkennen können
  • Durch die Auswertung der Beobachtungsprotokolle, werden Entwicklungsschritte sowie Rückstände festgehalten.
  • Die Erzieherinnen wissen wie sie im Falle eines Entwicklungsrückstandes reagieren müssen
  • Es wird eine genaue Standortbestimmung des Kindes erstellt und Förderungsmaßnahmen ergriffen.
  • In schwerwiegenden Fällen wird ein Gespräch mit den Eltern stattfinden. Zusammen mit den Eltern werden weitere Schritte besprochen, eventuell eine Empfehlung an eine Fachstelle (z.B. RGZ)
  • Körperliches und psychisches Wohlbefinden eines Säuglings sind die Voraussetzung für eine „normale“ Entwicklung
  • Dies erreichen wir durch körperliche Nähe und Zuwendung sowie  durch Nahrung und Pflege des Säuglings (Befriedigung der Grundbedürfnisse)
  • Die Erzieherinnen sind sich bewusst, dass die wichtigste Form des Lernens bei Säuglinge und Kleinkinder auf Nachahmung beruht.
  • Die Erzieherinnen sind sich bewusst, dass die Säuglinge und Kleinkinder sie nachahmen.  Die Erzieherinnen reflektieren ihr Verhalten und geben täglich Feedback.
  • Die Erzieherinnen sind sich ihrer Vorbildrolle bewusst und leben diese gezielt vor.
Grobmotorische Entwicklung 
  • Pädagogischer Leitsatz
  • Umsetzung in der KiTa
  • Das Personal weiss Gefahren einzuschätzen
  • Alle Mitarbeiterinnen belegen einen Kleinkinder- Notfallkurs. Die Mitarbeiter werden an internen Schulungen zur Gefahrenerkennung geschult.
  • Die Kinder erhalten die Möglichkeit sich drinnen sowie auch im Freien zu Bewegen
  • Die Säuglinge sind auf Ausflügen und Spaziergängen mit dabei und dürfen sich dann draussen frei bewegen.
  • Die Erzieherinnen sind  sich dabei ihrer Aufsichtspflicht bewusst.
  • Die Säuglinge und Kleinstkinder dürfen die Innenräume erkunden mit all ihren Sinnen.
  • Man ermöglicht den Säuglingen und Kleinstkinder auch Bewegung in gefährlichen Zonen (unter Aufsicht)
  • Die Erzieherinnen wissen, dass Bewegung ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung ist und ermöglichen den Kindern dies aktiv zu üben.
  • Auf Gegenstände klettern will gelernt sein. Die Säuglinge und Kleinstkinder sollten die Möglichkeit erhalten dies unter Aufsicht zu üben.
  • Die Kleinstkinder dürfen selbständig Treppensteigen (unter Aufsicht).
  • Die Erzieherinnen wissen, dass die Entwicklungsstadien bei Säuglingen und Kleinstkinder individuell zu betrachten sind.
  • In den ersten Lebensmonaten lernt das Kind seine Körperhaltung aufrecht zu erhalten.
  • Die Kinder entwickeln im Krabbelalter verschiedene Möglichkeiten sich fortzubewegen.
  • Ist eine motorische Funktion herangereift, ist ihre weitere Differenzierung abhängig von den Möglichkeiten, die das Kind hat die Funktion anzuwenden.
  • Die meisten Kinder machen die ersten Schritte mit 12 -14 Monaten, einige jedoch schon mit 8-10 Monaten.
  • Andere hingegen erst mit 18-20 Monaten
  • Die Erzieherinnen lassen den Kindern die Zeit die sie brauchen und drängen sie nicht dazu.
  • Sinnliche Erfahrungen über den Körper (Baden, Massage, Kitzeln, spielerisches Turnen), fördern die motorische Entwicklung und die Beziehung zum Säugling/Kleinstkind
Feinmotorische Entwicklung
  • Pädagogischer Leitsatz
  • Umsetzung in der KiTa
  • Die Erzieherinnen kennen die Entwicklungsschritte der feinmotorischen Entwicklung
  • Die Entwicklung der Feinmotorik ist bei jedem Kind individuell zu betrachten.
  • Die Entwicklung des Greifens ist ein Reifungsprozess.
  • Vor der Entwicklung des Greifens, lernt der Säugling die Kontrolle über seine Hände zu erlangen.
  • Die ersten Greifversuche macht der Säugling mit beiden Händen.
  • Mit 6-7 Monaten gehen die Säuglinge zum einhändigen Greifen über. Die einzelnen Finger haben noch keine spezielle Aufgabe dabei.
  • Mit 7-8 Monaten ergreift das Kind kleinere Gegenstände zwischen der Basis von Daumen und Zeigefinger (Scherengriff).
  • Mit 8-12 Monaten lernt das Kind mit seinem Daumen und Zeigefinger gezielt Gegenstände zu ergreifen (Pinzettengriff)
  • Wir stellen den Säuglingen geeignete, fördernde Spielmaterialien zur Verfügung, drängen sie jedoch nicht zu Lernschritten
Physische Entwicklung 
  • Pädagogischer Leitsatz
  • Umsetzung in der KiTa
  • Die Erzieherinnen können Körpergrösse und Gewicht der Säuglinge einschätzen und beobachten
  • Bei Auffälligkeiten werden eine Perzentilen kurve für die Körperlänge und das Gewicht erstellt(Vorlage vom Remo H. Largo, Babyjahre ) Dies wird mit den Eltern besprochen.  
  • Die Erzieherinnen erkennen Anomalien am kindlichen Körper
  • Die Erzieherinnen sind aufmerksam. Sie achten auf häufig auftretende blaue Flecken oder andere Verletzungen.
  • Auch sind sie sensibel auf plötzlich auftretende Anzeichen (z.B. plötzliches, wiederholtes Einnässen, aggressives Verhalten,etc.) physisch wie psychisch.
Autonomieentwicklung
  • Pädagogischer Leitsatz
  • Umsetzung in der KiTa
  • Die Erzieherinnen kennen die Wichtigkeit der Autonomieentwicklung
  • Es ist wichtig, dass die Kinder selbständig werden können. Die Erzieherinnen in der Krippe nehmen dabei eine begleitende Rolle ein. Sie stehen unterstützend zur Seite.
  • Wenn z.B. ein Kind anfängt zu krabbeln oder zu laufen, stehen die Erzieherinnen zur Seite und geben wenn nötig Hilfestellung. Sie greifen jedoch nicht in das Geschehen ein, sie lassen es zu.
  • Die Erzieherinnen wissen, wie sie mit dem kindlichen streben nach Selbständigkeit umgehen müssen
  • Die Erzieherinnen in der Krippe zeigen Geduld mit selbständig werdenden Kindern.
  • Die Erzieherinnen zeigen Geduld mit Kindern im „Trotzalter“.
  • Die Erzieherinnen lassen sich nicht auf Machtkämpfe ein
Sprachentwicklung 

 

Entwicklung des Sozialverhaltens

  • Pädagogischer Leitsatz
  • Umsetzung in der KiTa
  •  
  • Die Säuglinge und Kleinstkinder werden gezielt in die Gesamtgruppe integriert
  • Die Säuglinge und Kleinstkinder nehmen an Ritualen der grösseren teil (z.B. Kreisli)
  • Die Säuglinge und Kleinstkinder sind während den Essenszeiten in der Nähe des Esstisches oder sitzen am Tisch, damit sie aktiv am Gruppengeschehen teilhaben.
  • Sie werden von den Erzieherinnen und den anderen Kinder als Teil der Gruppe wahrgenommen.
  • Die Erzieherinnen wissen, dass ein Mensch ein soziales Wesen ist.
  • Die Erzieherinnen sind Vorbild und leben dies den Kindern gezielt vor. Sie unterstützen sich im Alltag und sind hilfsbereit.
  • Die grösseren Kinder dürfen unter Aufsicht  einer Erzieherin helfen, die Kleinstkinder und Säuglinge zu versorgen
  • Die Erzieherinnen sorgen dafür, dass sich der Säugling wohl fühlt indem sie, auf die Gefühle des Säuglings eingehen.
  • Die Erzieherinnen wissen, dass nur eine Bezugsperson einem Säugling Geborgenheit geben kann. 
  • Die Erzieherinnen wissen, dass ein Säugling zwischen 6 bis neun Monaten beginnt zu Fremdeln.
  • Die Erzieherinnen sind so eingeteilt, dass die Bezugsperson des Säuglings immer anwesend ist.